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Aktuell

Rechtspopulismus in Europa: Westeuropa

Nicht erst in Deutschland etabliert sich eine rechtspopulistische Partei in der Parteienlandschaft, in vielen westeuropäischen Staaten sitzen Rechtspopulisten in nationalen Parlamenten. Über die unterschiedlichen Ausprägungen des westeuropäischen Rechtspopulismus sowie deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede wird Prof. Dr. Kai Arzheimer am Donnerstag, 27.4.2017, um 19.00 Uhr im Rahmen einer Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung referieren. Im Anschluss an den Vortrag wird es Zeit und Raum für Fragen und Diskussion geben. Dabei soll vor allem auch beleuchtet werden, welche Konsequenzen das verstärkte Aufkommen rechtspopulistischer Parteien für die Europäische Union hat.

Programm und Online-Anmeldung zur Veranstaltung am 27.4.2017 finden Sie hier.

Zur Veranstaltungsreihe

In den Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden rechtspopulistische Kräfte seit Jahren merklich lauter und stärker. Dies konnte auch bereits bei den Europawahlen 2014 verzeichnet werden. Dort legten rechtspopulistische und europaskeptische Parteien deutlich zu und erhielten insgesamt rund 19 % der Stimmen. Obwohl noch nicht einheitlich organisiert, haben rechtspopulistische (und rechtsextremistische) Stimmen nun durchaus auch ein Gewicht in den Entscheidungsprozessen der Europäischen Union. Auch im Wahljahr 2017 haben und werden Rechtspopulisten in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland den Wahlkampf genutzt bzw. werden ihn nutzen,  um die Spaltung der Gesellschaft und die Desintegration Europas voranzutreiben. Die bevorstehende Veranstaltungsreihe hat es sich zum Ziel gesetzt, zunächst die unterschiedlichen Ausprägungen und Akteure des Rechtspopulismus in einigen Regionen der EU zu beleuchten. Dabei sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Argumentationsmustern und politischen Zielen erörtert werden und immer wieder die Frage gestellt werden, was ein Erstarken nationaler rechtspopulistischer Kräfte für die Gemeinschaft und Zukunft der Europäischen Union bedeutet.

Weitere Termine

  • 24. Mai 2017: "Rechtspopulismus in Ostmitteleuropa“
  • 28. September 2017: "Rechtspopulismus in Südeuropa“
  • 26. Oktober 2017: "Rechtspopulistische Parteien im Europäischen Parlament"

 

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