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Szenisches Projekt 2017 - NARRatio

Ausschnitt Plakat Szenisches Projekt
Foto Szenisches Projekt bei der LpB
Foto Szenisches Projekt bei der LpB
Foto Station in Mainz Szenisches Projekt

Start- und Endpunkt des Szenischen Projekts 2017 von Studierenden der Theaterwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität war die Landeszentrale für politische Bildung, zusammen mit dem asta der Universität und dem Kultursommer Rheinland-Pfalz Kooperationspartner des Projekts. Dort, wo sonst Veranstaltungen und Sitzungen der Landeszentrale für politische Bildung stattfinden, hatte mit dem Projekt Anfang Juli für eine Woche Theater und Kunst Einzug in das Gebäude am Kronberger Hof gehalten.

Die Studierenden der Mainzer Universität setzten "NARRatio" als Leitmotiv des diesjährigen Projekts szenisch an verschiedenen Orten um. Das Thema war passend zur Fastnachtsstadt Mainz gewählt, gleichzeitig wurden auch Fragen von Fakenews, der "Selbstoptimierung" und der Kunstfreiheit spielerisch und reflexiv angesprochen.

Literarischer Hintergrund der politischen Bezüge war "Das Narrenschiff" von Sebastian Brant (1457–1521). Das Buch (1494 in Basel erschienen) war das erfolgreichste deutschsprachige Buch vor der Reformation. In über 100 Verskapiteln wird eine satirische Typologie der Narren bei einer Schifffahrt mit Kurs auf "Narragonien" entworfen.

Nach der Landeszentrale für politische Bildung ging es zu Fuß zu weiteren Mainzer Stationen, die von den Studierenden ebenfalls mit großer Kreativität und Können bespielt wurden. Das Projekt wurde so zu einem Mainzer Stadtspaziergang mit Theater, auch unter Einbeziehung des Publikums, die mit Narrenkappen dabei sein konnten.

Die einfachen Ausgangsfragen und Thesen "Bist du ein Narr? Der Narr im heute und auch morgen? Sag, bist du vernarrt in das Leben, die Liebe, die Menschen, das Lachen oder einen Baum? Nehmen wir uns den Narren als Vorbild: Narrenfreiheit, Lachen bis zum Rausch, keine Grenzen – ein Wesen am Rande der Mehrheit. Oder doch eher mittendrin?" entwickelten sich im Verlauf der Promenade zu philosophischen und politischen Fragestellungen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ernsthaft und humorvoll zum Nachdenken anregten.

Die Projektleitung des Szenischen Projekts 2017 hatten Holger Tapp und Jonathan Roth. Leiterin der Lehrveranstaltung, in dessen Rahmen das Szenische Projekt 2017 stattfand, war Annika Rink von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Das ganze Team des Szenischen Projektes 2017 finden Sie hier.

Von Seiten der Landeszentrale für politische Bildung den Studierenden und dem ganzen Team ein herzliches Dankeschön für die gelungenen Aufführungen. 

 

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