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Rückblick 2011

1. "Zentralasien - ein strategischer Partner der EU?" so lautete der Titel der Vortragsveranstaltung im Februar, die auf die bildungspolitische Zusammenarbeit und auf Gelingensbedingungen für einen politischen Dialog Bezug nahm. Referentin war Frau Dagmar Ouzoun von der European Training Foundation (ETF) Turin. Diskutiert wurden u.a. das Engagement der EU hinsichtlich der politischen und wirtschaftlichen Modernisierung des Landes am konkreten Beispiel der Entwicklung und Schaffung qualitativ hochwertiger Berufsbildungssysteme.

 

2. Mit der EU-Strategie für den Donauraum hat die EU-Kommission im Dezember 2010 eine Konzeption für die Entwicklung einer Makroregion entlang der Donau vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer vorgelegt. Die Frage ist: Ist die EU-Donaustrategie eine Chance für Europa?

Peter Langer, seit 2011 Donaubeauftragter der Städte Ulm und Neu-Ulm und Generalkoordinator des Rats der Donaustädte und -regionen, nahm zu diesen und anderen Fragen in seinem Vortrag "Aus der Kooperation der Städte und Regionen erwächst die europäische Donaustrategie" Stellung und diskutierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit zur Entwicklung europäischer Identität im Donauraum und über die Stärkung der Zivilgesellschaft durch diesen Prozess.

 

3. Erstmals führte die Landeszentrale für Politische Bildung unter Leitung von Elisabeth Bittner eine 7-tägige "Europapolitische Studienreise nach Riga und Tallinn" für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der politischen Bildungsarbeit durch.

Im Mittelpunkt der Reise standen wirtschaftliche, umwelt- und bildungspolitische Themen. Vor Ort traf die Gruppe auf Gesprächspartner aus Politik, Bildung, Wirtschaft und Finanzwesen. Die Hintergrundinformationen zur Situation in Lettland und Estland und die Einschätzungen aus erster Hand zu Vorgängen und Entwicklungen, wie z.B. zur Einführung des Euros in Estland, ermöglichten eine intensive Auseinandersetzung mit den beiden baltischen Staaten. 

 

4. Im Kontext der "Open Days" der Europäischen Kommission und des Ausschusses der Regionen fand im Oktober eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema "Hochschule und Wirtschaft im Dialog - Förderung von Innovation durch regionale Kooperation" statt. In der Veranstaltung wurde seitens der EU-Kommission das "University-Business Forum" vorgestellt, eine Plattform für einen strukturierten Dialog zwischen Vertretern von Hochschulen, Unternehmen und Verbänden. Weitere Vorträge gab es zu den Themen "Unternehmen lernen, Transferkultur entwickeln", "Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen - (k)eine leichte Aufgabe für die Partner?" und "Der Beitrag von Clustern zur innovativen Entwicklung in Regionen". Clemens Nagel, der Beauftragte des Ministerpräsidenten für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, richtete in seinem Schlusswort den Blick auf die Entwicklungen und Vernetzungen in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein sowie der Großregion.