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Rückblick 2012

1. "The Flying Telephone Booth" und "Jede Menge Europa" – von Schülern erzählt, so hieß eine Veranstaltung im Februar 2012, die zugleich eine Buchpräsentation war. 
Im Oktober 2010 gehörten 7 Schülerinnen der Hildegardis Schule in Bingen mit einem deutsch-englischen Kurzkrimi zu den Preisträgern des Kinderkrimi-Schreibwettbewerbs der Autorengruppe "Mörderisches Rheinhessen".  Annika, Astrid, Franziska, Hanna, Hannah, Kira und Nora sind die Autorinnen dieses spannenden Werks, in dem die 15-jährige Luna, die Hauptfigur, mit einem merkwürdigen Detektivtrio in einer fliegenden Telefonzelle nicht nur um Europa sondern sogar um die Welt reist. 
"The Flying Telephone Booth" heißt der Titel ihrer abenteuerreichen Geschichte, die im Projektunterricht "Profil am Vormittag" entstanden und im Verlag DK Dieter Kumpf, Heppenheim, erschienen ist. Wir luden die Schülerinnen ein, um von ihnen zur erfahren, wie einfach es ist, sich Europa nicht nur mit Faktenwissen, sondern auch mit einer gehörigen Portion Phantasie zu erschließen. Neben einer interessanten Diskussion über "Jede Menge Europa" gab es viel Spannendes zu hören. Die Schülerinnen lasen in abwechselnden Rollen aus ihrem Buch.   

 

2. In der Reihe  "I m   G e s p r ä c h    m i t"  gab es im September eine Veranstaltung mit Prof. Dr. Paul J. J. Welfens. In einer Zeit, in der selbst die Politik teilweise den Überblick verloren hatte, sorgte der Autor Prof. Dr. Welfens mit seinem Anfang 2012 erschienen Buch "Die Zukunft des Euro. Die europäische Staatsschuldenkrise und ihre Überwindung"  für die notwendige ökonomische und gesellschaftliche Aufklärung. Prof. Dr. Welfens ging es dabei nicht um eine Abrechnung mit den Verursachern der Krise. Er zeigte die Fakten verständlich formuliert auf, schilderte  die Folgen schildern und machte durch Empfehlungen an die Politik Mut zur Überwindung der Krise. Die Veranstaltung wurde von Peter Bätz, der als freier Fachjournalist in Mainz arbeitet, moderiert.

 

3. Zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung "Der Zypern-Konflikt und die EU" lud die Landeszentrale  im Juni 2012 ein. Die Republik Zypern übernahm  am 1. Juli 2012 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union, dies obwohl die Zypernfrage nicht gelöst ist. Seit 1. Mai 2004 ist die Republik Zypern Mitglied der EU. Die Regierung der Republik Zypern kontrolliert jedoch faktisch nur den Südteil, während sich im Nordteil die Türkische Republik Nord-Zypern (TRNZ) konstituiert hat, die aber von der internationalen Gemeinschaft, mit Ausnahme der Türkei, völkerrechtlich nicht anerkannt wird. Da die Republik Zypern im Nordteil keine Hoheitsmacht ausübt, wurde die Anwendung des Gemeinschaftsrechts dort ausgesetzt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Gründe skizziert, die zu der EU-Aufnahme der Insel im Teilungszustand führten, und untersucht, welche Folgen der EU-Beitritt Zyperns für die EU-Aspirationen der Türkei impliziert. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Verein Freunde der Mainzer Politikwissenschaft statt. Dr. Engin Karatas, Politikwissenschaftler und Konfliktforscher mit den Schwerpunkten Naher Osten und Nationale Frage und Beiratsmitglied des Deutsch-Zyprischen Forums e.V, war der Hauptredner der Veranstaltung. Die einleitenden Impulse und ein Kurzfilm kamen von Elisabeth Bittner und Uwe Bader, Landeszentrale für Politische Bildung.

 

 

4. Aufgrund der großen Resonanz auf die erste durchgeführte Reise in die beiden baltischen Staaten im Vorjahr, bot die Landeszentrale für politische Bildung die Studienreise nach Lettland und Estland im Juli 2012 erneut an. Wirtschaftliche, umwelt- und bildungspolitische Themen standen im Mittelpunkt doch es gab auch intensive kunst- und kulturhistorische Einblicke. Vor Ort fanden Treffen mit hochkarätigen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern statt. Die inhaltliche Ausgestaltung und die Leitung der Reise lag bei Elisabeth Bittner.

Seit Mai 2004 sind die baltischen Länder Mitglieder der EU. Seither hat die Region sich in raschem Wandel verändert. Innovation ist das Schlüsselwort für regionales Wachstum und Wettbewerb. Besonders in den Großstädten der baltischen Staaten sind weit reichende Innovationen umgesetzt worden. Vor allem in den Bereichen Wissenschaft- und Neue Technologien wurde konsequent investiert. Zu den aktuellen Herausforderungen zählen Reformen der allgemeinen und beruflichen Bildung, mehr Maßnahmen zur Förderung von Beschäftigung und die Weiterentwicklung von Umwelttechnologien. Beide Staaten, Estland und Lettland sind dabei auf einem guten Weg.