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Enstehung und Verbreitung

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (SOR-SMC) kommt ursprünglich aus Belgien. Es wurde dort unter dem Namen „École Sans Racisme – School Zonder Racisme“ bereits 1988 entwickelt, um Jugendliche gegen Rassismus
zu sensibilisieren.

Schrittweise entstand ein europäisches Netzwerk von über 1.800 Schulen in Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Österreich, Spanien und Frankreich. Mittlerweile wurde auch in den Vereinigten Staaten von Amerika eine erste Schule als Projektschule anerkannt.

In Deutschland wurde die Idee ab 1995 vom Verein Aktion Courage e.V. übernommen und inhaltlich zu „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erweitert. Der Fokus liegt nun nicht mehr alleine auf der Prävention gegen Rassismus, vielmehr richtet sich das Projekt gegen Diskriminierung jeglicher Art und ermöglicht ein wesentlich breiteres Themenspektrum im Bereich Vielfalt, Toleranz, Courage und Demokratie.

Nachdem das Projekt zunächst in Nordrhein-Westfalen und Niedersachen Beachtung fand, breitete es sich allmählich deutschlandweit aus. Seit dem Jahr 2000 befindet sich der Sitz der Bundeskoordination in Berlin, in fast allen Bundesländern existieren Landeskoordinationen, die die Schulen vor Ort betreuen. Sowohl die Bundeskoordination als auch die Landeskoordinationen verfügen über ein großes Netz von Kooperationspartnern, die für gemeinsame Aktionen zu den unterschiedlichsten Themen zur Verfügung stehen.

Das Projekt erfuhr seit der Einführung eine kontinuierlich zunehmende öffentliche Resonanz und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Botschafter der Toleranz“ (2004) und der Theodor-Heuss-Medaille (2012). Mittlerweile existieren in Deutschland über 1.500 Projektschulen, an denen etwa 1.000.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Darunter sind nahezu alle denkbaren Schulformen, z.B. Grundschulen, Gymnasien, Förderschulen, und Berufsbildende Schulen. In Rheinland-Pfalz gibt es derzeit schon über 75 Projektschulen, einige weitere befinden sich auf dem Weg zur Anerkennung.

Indiesem Arbeitsfeld:

Das Projekt