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Pressemitteilung: Besuch des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg

Heidelberg: Besuch des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma am Samstag, 18. Juli 2015 / Teilnahme kostenlos

Zur Teilnahme am Besuch des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg, Samstag, 18. Juli 2015 von 11 - 16 Uhr, lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz ein.

Der Besuch beginnt mit einer Führung durch die Ausstellung "Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma". Im Anschluss wird Jacques Delfeld, Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, aktuelle Erscheinungsformen des Antiziganismus und die heutige Lebenssituation von Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz vorstellen und diskutieren.

Kooperationspartner der LpB sind das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz.

Interessierte können sich bei der Landeszentrale für politische Bildung unter der 06131/16-2975 anmelden oder per Email (anne.waninger(at)politische-bildung-rlp.de) anmelden.

Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

ist ein Ort der Begegnung und des Dialogs mitten in der Heidelberger Altstadt (Bremeneckgasse 2). Dort werden über 600 Jahre Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland und Europa dokumentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den NS-Völkermordverbrechen, die jahrzehntelang aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt wurden. 1997 wurde hier die weltweit erste Dauerausstellung zum Holocaust an den Sinti und Roma eröffnet.

Jacques Delfeld sen.

ist seit 1988 Vorsitzender des Verbandes Deutscher Sinti und Roma - Landesverband Rheinland-Pfalz (VDSR) und stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma. Im Vordergrund seiner Bürgerrechtsarbeit stehen die gesellschaftliche Gleichbehandlung und die Wahrung der kulturellen Eigenständigkeit der Sinti und Roma und der Minderheitensprache Romanes. Sein Engagement führte dazu, dass das Land Rheinland-Pfalz sich im Jahr 2005 als erstes Bundesland in einem schriftlichen Vertrag zu seiner Verantwortung gegenüber der Minderheit der Sinti und Roma bekannte. Im Jahr 2010 wurde er mit dem Verdienstorden, der höchsten Auszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz, ausgezeichnet.