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Aktuell

Gerty-Spies-Preis für einen unbequemen Schrifsteller und scharfsinnigen Analytiker

LpB-Direktor Wolfgang Faller (l.) und Preisträger Ulrich Peltzer.

Wolfgang Faller begrüßte die Gäste.

Die Moderation hatte Dr. Maren Jäger übernommen.

Kulturstaatssekretär Salvatore Barbaro sprach ein Grußwort.

Dr. Meike Feßmann hielt die Laudatio.

Gute Stimmung: Barbarao, Peltzer, Faller.

Ein offizielles Bild zum offiziellen Anlass.

Der Preisträger hatte ebenfalls einiges zu sagen.

Diskussion auf dem Podium.

Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von Niklas und Nils Liepe, Stipendiaten der Villa Musica

Nach dem offiziellen Teil gab es in lockerer Runde noch einige Gespräche. Fotos: Bernd Eßling

Ein „unbequemer Schriftsteller und zugleich großer deutschsprachiger Erzähler, der narrative Kraft mit politischer Bewusstheit und scharfsichtiger Gegenwartsanalyse verbindet, bekam in diesem Jahr den Gerty-Spies-Preis. LpB-Direktor Wolfgang Faller würdigte den Schrifsteller Ulrich Peltzer bei der Preisverleihung im SWR-Foyer. Erschaffe Literatur, die unseren Fokus auf bestimmte Geschehnisse lenke und uns wichtige Anhaltspunkte für die Situation in unserer Gesellschaft liefere.

Für KulturstaatssekretärSalvatore Barbarao, der ein Grußwort hielt, ist Peltzer getrieben vom Wunsch die Verhältnisse zu ändern. "Er ist einer der sich nicht abfindet mit dem was ist, so wie Gerty Spies." Er sei stolz, dass Rheinland-Pfalz diese Frau ehre, sagte er und dankte dafür der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, nicht zuletzt ihrem ehemaligen Direktor Hans-Georg Meyer, der den Gerty-Spies-Preis startete. "Der Preis ist wichtig um an Gerty Spies zu erinnern. In einer Zeit, in welcher der Humanismus einer Gerty Spies gefährdet ist, ist es um so wichtiger eine solche Preisverleihung vorzunehmen." Die Laudatio sprach Dr. Meike Fessmann. "Nicht nur die Beziehungen zwischen den einzelnen Menschen, auch die in und zwischen Gesellschaften sind unendlich komplizierter geworden. Als Autor ist Peltzer ganz und gar der Gegenwart verpflichtet", sagte sie.

Und der Preisträger Ulrich Peltzer selbst stellte fest:  "Der Preis ist nach einem Menschen benannt, deren Person und Werk noch und schon wieder das ,Ceterum Censeo´ unserer Zeit sind. Populismus ist getrieben von Mysogynie, Homophobie und Rassismus. Gerty Spies verpflichtet uns dies nicht ohne Einmischung hinzunehmen. Geschichte als zerstörter Traum. Zukunft ist wofür die Menschen kämpfen."