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Aktuell

Lange Nacht des politischen Kurzfilms

Printsource: Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

"Tiefenschärfe", Printsource: Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

Printsource: Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

"El Manguito", Printsource: Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

Printsource: Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

"Moon over Da Nang", Printsource: Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

Printsource: Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

"Animal Year", Printsource: Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

Zur "Langen Nacht des politischen Kurzfilms" hatte die Landeszentrale für politische Bildung zusammen mit dem CinéMayence auch in diesem Jahr wieder eingeladen. Kurzfilme zu verschiedenen politischen Themenbereichen und aus unterschiedlichen Ländern wurden bei dieser spannenden Filmnacht vorgeführt, vom Publikum und von einer Jury diskutiert und bewertet. Es standen Filme der Oberhauser Kurzfilmtage und weitere innovative Filme auf dem Programm.

Zum Programm gehörten 2017 u. a. das Porträt einer dystopischen Zukunft "Animal Year" (2016) des Regisseurs Zhong Su, der bei den Oberhausener Kurzfilmtagen mit dem e-flux-Preis ausgezeichnet wurde, "El Manguito" (2017)  von Laurentia Genske über die Bewohner eines abgelegenen kubanischen Dorfes, ausgezeichnet mit dem 3sat-Förderpreis, und "Tiefenschärfe" (2017) von Mareike Bernien und Alex Gerbaulet, über Orte in Nürnberg, an denen der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund (NSU) zwischen 2000 und 2005 drei Morde verübte.

Die GEWINNER sind...

nach dem Votum der Fachjury: 
1. "El Manguito",
2. "Moon over Da Nang",
3. "Tiefenschärfe"

und nach den

Voten des Publikums:
1. (68 %) "Tiefenschärfe",
2. (61 %) "Moon over Da Nang",
3. (58 %) "Animal Year". 
Das Publikum beurteilte jeden Film einzeln und konnte für jeden Film auf einer dreistufigen Skala zwischen gefällt mir gut, unentschieden und gefällt mir nicht wählen. Die Rangfolge des Publikumsvotums wurde nach Prozenten der positiven Voten an den abgegebenen Stimmen für einen Film der jeweils Anwesenden berechnet.

Die Filme:

  • »El Manguito«
    Regie: Laurentia Genske
    D/Kuba 2017, 19 Min., OmU

In den unzugänglichen Wäldern der Sierra Maestra wurde 1956 Geschichte geschrieben. Damals tauchten Fidel Castro und Che Guevara hier unter, um die kubanische Revolution ins Rollen zu bringen. Das fern in den Bergen liegende Dorf El Manguito war einst eine große Gemeinde mit über 100 Häusern, einer funktionierenden Infrastruktur, Elektrizität und einem Sägewerk. Doch als das Sägewerk geschlossen wurde, zogen die meisten Menschen in größere Ortschaften. Mit der Emigrationswelle geriet nicht nur El Manguito immer stärker in Vergessenheit, sondern auch seine Bewohner.
Abgeschnitten von der Außenwelt, ohne Stromversorgung und befahrbare Wege, leben hier zwölf Menschen. Idael, das Oberhaupt der Familie, seine Frau Nelcis, seine Kinder, Freunde und Brüder. Der Film begleitet die Familie in ihrem Alltag.

Filmseite: www.laurentiagenske.com

  • »Moon Over Da Nang«
    Regie: Bjørn Melhus
    D 2016, 15 Min, OmU

Der Mond, die erste Mondlandung, der Vietnamkrieg und deren Mediatisierung werden über Interviews und städtebauliche Beobachtungen mit dem globalisierten Heute in Da Nang verknüpft.
Bjørn Melhus zeigt auch wie 40 Jahre nach Ende des Vietnam-Kriegs sich Da Nang dem Tourismus empfiehlt.

Filmseite des Regisseurs: melhus.de

  • »Tiefenschärfe«
    Regie: Mareike Bernien/Alex Gerbaulet
    D 2017, 14:30 Min.

Tiefenschärfe“ untersucht Orte in Nürnberg, an denen der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund (NSU) zwischen 2000 und 2005 drei Morde verübt hat.

Internetseite der Regisseurin: www.alexgerbaulet.de

  • »Animal Year«
    Regie: Zhong Su
    China 2016, 7 Min., Computeranimation ohne Dialog

Eine Gruppe tierähnlicher Wesen streift durch eine animierte Welt in Schutt und Asche, über die von Kindern gesteuerte Flugobjekte kreisen. Sie beschießen die Ruinen unter sich aus reiner Spielfreude, die Wesen auf dem Boden müssen dann in Deckung gehen. Bald erhebt sich völlig unvermittelt ein Vergnügungspark aus den Trümmern, eine willkommene Abwechslung: die Tierbewohner fahren nun Karussell. Bis sie sich kurz darauf allesamt von einer Klippe stürzen ...
Das visionäre animierte Porträt einer dystopischen Zukunft der Menschheit, in der zwei verblüffend unterschiedliche Welten aufeinanderprallen.

 

 

 

 

Kurz-URL: srlp.de/6RO