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Pressemitteilung: Studie zur Geschichte des "Lagers Rebstock" in Vorbereitung

Landeszentrale gibt in Kürze wissenschaftliche Studie zur Geschichte des "Lagers Rebstock" in Auftrag

Die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) wird in Kürze eine umfassende geschichtswissenschaftliche Studie über das "Lager Rebstock" in Auftrag geben. Für diese wissenschaftliche Aufarbeitung des historischen Komplexes "Rebstock" in den Jahren 1943/44 ist die LpB dabei, eine ausgewiesene Historikerin oder einen ausgewiesenen Historiker auszuwählen.

Die wissenschaftliche Studie

Um eine bessere Grundlage für die notwendige Neufassung der in der LpB-Reihe "Blätter zum Land" herausgegebenen Infobroschüre zur Geschichte des "Lagers Rebstock" zu schaffen, gibt die LpB nun eine Studie über das Lager in Auftrag. Die LpB wird diese Aufarbeitung des historischen Komplexes "Rebstock" mit einer wissenschaftlichen Bewertung des Geschehens in den Jahren 1943/44 dann veröffentlichen. 

Eine Neuausgabe des "Blattes zum Land" wird erst danach in Abstimmung mit der Autorin oder dem Autor der neuen Studie erarbeitet und einen wissenschaftlich fundierten ersten Überblick für interessierte Bürgerinnen und Bürger bieten. 

Hinweise, dass die im Auftrag der LpB verfasste Infobroschüre von 2016 aus der LpB-Reihe "Blätter zum Land" zur Geschichte des "Lagers Rebstock" Fehler beinhaltet, hatten sich leider bestätigt. Die Fehler bedauert die LpB außerordentlich. 

Einige methodisch-handwerkliche Fehler des mit der Schrift beauftragten Autors wie unkorrekt wiedergegebene oder sprachlich veränderte Zitate und eine bislang wissenschaftlich nicht belegbare Interpretation der Quellen und der Forschungsliteratur bei der Frage, ob im Lager Rebstock bewusst und regelmäßig kranke Häftlinge getötet wurden, führen dazu, das entsprechende Heft in dieser Form nicht mehr anzubieten.