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Pressemitteilung: Toleranz stärken, Vorurteile entkräften - "Kompetenztraining Respekt" für Geflüchtete 

Landeszentrale für Politische Bildung: Gemeinsame Zielvereinbarung zum "Kompetenztraining Respekt" mit dem Integrationsministerium und dem Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration

Mit einer gemeinsamen Zielvereinbarung zum "Kompetenztraining Respekt" machen sich die Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB), das Integrationsministerium und der Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, Miguel Vicente, dafür stark, dass geflüchtete Menschen lernen, mit den eigenen Vorurteilen wie auch denen der Anderen umzugehen und sich für Vielfalt und Toleranz stark zu machen. Dazu bietet die LpB im kommenden Jahr "Kompetenztrainings Respekt. Gemeinsam stark gegen Vorurteile, für aktiv gelebte Vielfalt" an, welche das Integrationsministerium bezuschusst. "Toleranz und Vielfalt sind Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Das Training ermuntert zum aktiven Einsatz für Menschenrechte, Toleranz, Integration und Vielfalt und gegen Diskriminierung, Gewalt, Rassismus und Extremismus", erklärt Integrationsministerin Anne Spiegel.

"In Rollenspielen lernen die Teilnehmenden, wie sie Vorurteilen die eigene Meinung entgegensetzen und die Diskussion auf ein sachliches Niveau bringen können. Außerdem dient das Training dazu, eigene Vorurteilsstrukturen zu reflektieren und abzubauen", erläutert Bernhard Kukatzki, Direktor der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz.

Miguel Vicente, der Landesintegrationsbeauftragte ergänzt: "Ziel ist es, dass sich Geflüchtete auch in kritischen Situationen nicht als Opfer, sondern als selbstbewusste Menschen wahrnehmen, die auf Augenhöhe in den Dialog gehen. Dieses Selbstbewusstsein ist ein wichtiger Faktor dafür, dass die Integration tatsächlich gelingt."

Die nun unterzeichnete Zielvereinbarung ist Teil der Umsetzung des Landesintegrationskonzeptes "Chancengleichheit, Weltoffenheit und Akzeptanz". Zusätzlich zu den Kompetenztrainings ist eine einmalige Ausbildung für zwölf bis vierzehn neue Trainerinnen und Trainer geplant.