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Pressemitteilung: Wider das Vergessen - Das Frauenstraflager Flussbach der Nazis 

Fortbildung "Das Frauenstraflager Flussbach. Ein (fast) vergessenes Lager" am 11. Februar 2019 in Gedenkstätte SS-Sonderlager /KZ Hinzert 

Am Montag, 11. Februar 2019 lädt die Landeszentrale für politische Bildung mit der Universität Trier und dem Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz von 10.00-16.30 Uhr zur Fortbildung "Das Frauenstraflager Flussbach. Ein (fast) vergessenes Lager" in die Gedenkstätte SS-Sonderlager/ KZ Hinzert ein. 

Anmeldungen sind unter steffen.reinhard@gedenkstaette-hinzert.de oder Tel.: 06586 - 99 22 939 möglich. Die Fortbildung ist Teil des Schwerpunktthemas "Frauen verändern die Welt" der Landeszentrale für das erste Halbjahr 2019.

Frauenstraflager Flussbach 1942- 44

In den knapp zwei Jahren seiner Existenz von 1942 bis 1944 waren mindestens 1885 Frauen im Frauenstraflager Flussbach (nahe Wittlich) inhaftiert. Es war dem Straf- und Jugendgefängnis Wittlich angegliedert. Für Luxemburgerinnen und Französinnen, die sich in ihren Heimatländern am politischen Widerstand beteiligt hatten, war Flussbach eine Zwischenstation auf dem Weg ins KZ Ravensbrück.

Die Gefangenen setzten sich im Wesentlichen aus zwei Gruppen zusammen: Zum einen waren es Luxemburgerinnen oder Französinnen, die oft wegen ihres politischen Widerstandes oder als "Nacht-und-Nebel"-Häftlinge aus ihren Heimatländern verschleppt wurden. Zum anderen waren deutsche Frauen als Strafgefangene in Flussbach. Es soll im Rahmen der Fortbildung auch der Frage nachgegangen werden, ob es biographische Verbindungen zum SS-Sonderlager/KZ Hinzert gab.