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Pressemitteilung: Renommierter Historiker erstellt wissenschaftliche Studie zum KZ-Außenlager "Rebstock" 

Prof. Dr. Manfred Grieger erstellt für die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz eine wissenschaftliche Studie zum Lager "Rebstock" in Dernau / Marienthal 

Die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz hat eine wissenschaftliche Studie zur Geschichte des KZ-Außenlagers "Rebstock - Gollnow und Sohn" in Auftrag gegeben, die bis Ende 2020 vorliegen soll. Prof. Dr. Manfred Grieger, renommierter Historiker und ehemaliger Leiter der Historischen Kommunikation der Volkswagen AG, konnte für die Erarbeitung der Studie gewonnen werden. 

Die Studie zum Lager "Rebstock" 

in der Region Ahrweiler wird die Verflechtungen des KZ-Systems und der zentralen NS-Rüstungsplanung analysieren sowie die Entstehung und die verschiedenen Phasen des Lagers darstellen. Sie wird die verschiedenen Häftlings- und Zwangsarbeitergruppen, das Wachpersonal und die sonstigen Akteure im Umfeld des Lagerkomplexes "Rebstock" untersuchen und eine wissenschaftliche Bewertung des Geschehens in den Jahren 1943/44 liefern.

Prof. Dr. Manfred Grieger 

1960 geboren, ist Honorarprofessor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen. Seit Jahrzehnten ist er durch Studien zu KZ-Außenlagern wie beispielsweise Bochum, Witten-Annen, Fallersleben und Holzen als Experte bekannt. Er ist ein Kenner der NS-Rüstungswirtschaft und der mit ihr in Verbindung stehenden Unternehmen. Bei der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen und im Arbeitskreis für kritische Unternehmens- und Industriegeschichte ist er Mitglied.

2018 erstellte er im Auftrag des NS-Dokumentationszentrums München den Beitrag "Antriebsmittel der NS-Kriegswirtschaft. Zur ökonomischen Bedeutung der Zwangsarbeit." 

Mehr zu seinen Publikationen finden Sie unter www.uni-goettingen.de/de/publikationen/121586.html