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Pressemitteilung: Vor wem Benjamin Franklin Angst hatte - Die Pfälzer Auswanderung in die USA

Lesung "Sie werden uns bald überrollen … - Pfälzer Auswanderer, Flüchtlinge und Glücksritter in den USA" am 31. März 2019 im Künstlerhaus Edenkoben/ Eintritt frei

Am Sonntag, 31. März 2019 um 11.00 Uhr laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB), die Initiative Buchkultur und Pfälzisch-Rheinische Familienkunde e.V. zur Lesung "Sie werden uns bald überrollen … - Pfälzer Auswanderer, Flüchtlinge und Glücksritter in den USA" ins Künstlerhaus Edenkoben (Klosterstraße 181) ein. Der Eintritt ist frei!

Nach einer historischen Einführung von Roland Paul (ehem. Leiter Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern), lesen 

-    Bernhard Kukatzki, Direktor der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz, Mainz und 

-    Marita Hoffmann, Ludwigshafen. 

aus dem Buch "In Amerika verstorbene Pfälzer. Sterbenotizen und Nachrufe 1884-1917". Alfred Baumgartner begleitet die Lesung musikalisch mit deutschen Auswandererliedern und amerikanischer Volksmusik.

Zum Thema

Große Ängste vor bedrohlicher Zuwanderung hatte schon im 18. Jh. Benjamin Franklin, Erfinder und einer der Gründungsväter der USA, von dem das Titelzitat stammt. 

In der 1884 gegründeten deutschsprachigen New Yorker Zeitung "Der Pfälzer in Amerika" des in Edenkoben geborenen Buchdruckers Conrad Völcker, entfaltete sich in zahlreichen Nachrufen das ganze Panorama von Flüchtlingsschicksalen in einem fremden Land. Not und Entbehrung, Aufbau und Wohlstand, Hoffnung und Enttäuschung finden sich in den Lebensläufen, deren Darstellung so spannend wie lakonisch, grotesk und oft genug tragikomisch ist. 

Das Buch "In Amerika verstorbene Pfälzer"

hrsg. von Christa Becker und Roland Paul, wirft einen ebenso menschlichen wie kritischen Blick auf die wirtschaftlichen und politischen Notlagen, die zur Massenauswanderung, vor allem aus der Pfalz und dem Hunsrück, führten.