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Israel und Naher Osten

Israel und Palästina - ein vielfältiges Arbeitsfeld

Von der Vermittlung eines Dialogs zwischen Deutschen, Israelis und Palästinensern bis zur Aufarbeitung des Holocaust gehört die Auseinandersetzung mit dem Nah-Ost-Konflikt zu der Arbeit der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz. Um ein breites Publikum für dieses Themenfeld zu interessieren, bedient sie sich verschiedenster Veranstaltungsformen und -methoden: Von der klassischen Publikation über die Organisation von Begegnungen und Gesprächsforen bis zum modernen Theaterstück.

Schon viele Jahre besteht eine gelungene Kooperation zwischen der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und Givat Haviva. Givat Haviva Deutschland e.V. unterstützt hierbei die Bildungs- und Begegnungsstätte Givat Haviva in Israel. Dazu initiiert die Organisation u.a. Kennenlern- und Dialogprozesse zwischen jüdischen und arabischen Jugendlichen. 

Die Landeszentrale bietet mit ihren Studienreisen nach Israel und Palästina interessierten Multiplikatorinnen und Mulitiplikatoren die Möglichkeit, beide Länder und die jeweiligen politischen, gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Strukturen aus unmittelbarer Anschauung und Gespräche mit wichtigen Vertretern kennenzulernen. Ein Ziel ist dabei, vorhandene Vorurteile in Bezug auf die Konfliktparteien des israelisch-palästinensischen Konflikts aufzubrechen. Ein anderes Ziel ist, Einblicke in die gesellschaftliche Realität neben oder unterhalb des Konflikts zu vermitteln.

Schwerpunkt der Reisen 2014 und 2015 lag auf dem Austausch mit Organisationen und Einrichtungen, die sich aktiv für Frieden und Verständigung im Land Israel einsetzen. Die Studienreise im Jahr 2016 hatte als Schwerpunktthema "Wasser- und Energieprobleme im israelisch-palästinensischen Konflikt - Friedenschance oder Kriegsursache?".

Besondere Schwerpunkte der Reise 2017, die wir erstmals in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Mainz angeboten haben, waren die rheinland-pfälzischen Städtepartnerschaften der Schum-Städte Speyer, Worms und Mainz sowie das besondere Verhältnis von Religion und Politik. Durch Vorträge und Gesprächsrunden konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Eindruck in die komplexe gesellschaftliche Situation gewinnen und zugleich die ermutigende Arbeit der vielen, sich vor Ort für Frieden und Toleranz einsetzenden Personen kennenlernen.

Die Landeszentrale für politische Bildung erstellt und bietet Publikationen und Dokumentationen an und offeriert ein breites Literaturangebot, wie ein Blick in das Literaturangebot zeigt. Auch in der Bibliothek sind aktuelle Veröffentlichungen einseh- und ausleihbar.

 

 

Ansprechpartner

Bernhard Kukatzki

E-Mail: bernhard.kukatzki(at)politische-bildung-rlp.de

06131 - 16 29 71

Israel und der Nahe Osten