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Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Karl I. von Hohenzollern-Sigmaringen und Elisabeth zu Wied - Die Anfänge der Monarchie in Rumänien

Der Monarchie in Rumänien (1881-1947) kommt in der Geschichtsschreibung sowie in den Diskursen der Gegenwart eine zentrale Bedeutung zu. Die Monarchie wird eng mit der modernen staatlichen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Rumäniens verknüpft. Der letzte König, Michael I., galt nicht nur als der einzige Monarch, der während der Machtübernahme der Kommunisten noch im Land versuchte, Widerstand zu leisten, er ist einer der noch wenigen lebenden Staatschefs des Zweiten Weltkrieges.

Die herausragende Rolle unter den insgesamt vier Königen Rumäniens kommt dem Gründer der Dynastie, Karl I. von Hohenzollern-Sigmaringen (Carol I., 1839 - 1914) und seiner Frau Elisabeth zu Wied (1843 - 1916) zu. Die Dichterkönigin "Carmen Sylva" wurde als Elisabeth Prinzessin zu Wied im heutigen Rheinland-Pfalz geboren.

Wie haben ein König aus dem Hause Hohenzollern-Sigmaringen sowie eine Königin aus dem Hause zu Wied Rumänien verändert? Wie hat Rumänien aber zugleich auch sie verändert? Und wie waren ihre Beziehungen und Verbindungen zu Deutschland, den historisch bedeutsamen Personen Deutschlands, der Kultur und Literatur in Deutschland und zu den anderen Staaten Europas?

Frau Dr. Edda Binder-Iijima und Frau Dr. Silvia Irina Zimmermann werden in Vorträgen einen fundierten Einblick in Leben und Schaffen der beiden Persönlichkeiten bieten:

König Karls I. Beitrag zur staatlichen Unabhängigkeit Rumäniens, der Gestaltung des modernen politischen Lebens, der wirtschaftlichen Modernisierung des Landes; Königin Elisabeths Rolle als Dichterin und Übersetzerin rumänischer Dichtungen ins Deutsche, Autorin zahlreicher Märchen und Geschichten mit rumänischen Themen und Motiven, Wegbereiterin und Förderin von Bildung, Musik, Kunst, Handwerk, Gesundheitswesen, Wirtschaft.

Prof. Dr. Hans-Christian Maner vom Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte wird in die Thematik einführen.

 

  

Vortrag

Ort: 55116 Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Vortrag
Veranstaltet von:
Landeszentrale für politische Bildung RLP
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Historisches Seminar
Informationen bei:
Rainer Ullrich
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In Kooperation mit:
Südosteuropa-Gesellschaft, Zweigstelle Mainz
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